Low-Vision Beratung beim Augenoptiker.
Einfühlsame Beratung & über 25 Jahre Erfahrung bei Besser Sehen Krumm
Wenn die gewohnte Brille nicht mehr ausreicht, verändert sich der Alltag spürbar. Lesen fällt schwerer, Gesichter verschwimmen, Orientierung wird anstrengender. Viele Kundinnen und Kunden kommen auf Empfehlung ihres Augenarztes zu uns. Und genau dafür sind wir da: als verlässlicher Partner, der zuhört, versteht und Lösungen findet. Wir sind im Bereich Low Vision vielfach ausgezeichnet.
Seit über 25 Jahren ist Besser Sehen Krumm im Bereich Low Vision spezialisiert. Mit viel Erfahrung, moderner Diagnostik und echter Herzlichkeit begleiten wir Menschen mit Sehbeeinträchtigungen, besonders bei Erkrankungen wie einer altersbedingten Makuladegeneration, Grünem Star, diabetischer Retinopathie oder anderen Netzhauterkrankungen.
Du sollst wieder mehr vom Leben sehen. Sicher, selbstständig und mit einem guten Gefühl. Dafür sind wir für Dich da.
Optik+ ist unser ganzheitliches Service-Konzept und Dein Plus für besseres Sehen!
Als passioniertes Optiker-Team ist es unser Anspruch, mehr für Dich zu tun, als Dir nur eine Brille zu verkaufen. Entdecke die Vielfalt und Qualität unserer täglichen Arbeit. Deine Augen werden Dich lieben.
Sehanalyse+
Mehr Präzision: Wir entfesseln das volle Potenzial Deiner Sehkraft.
Zu diesem Zweck gehen wir weit über den Standard eines herkömmlichen Sehtests hinaus und betrachten anatomische Auffälligkeiten Deiner Augen mit Hilfe hochmoderner 3D-Refraktions-Technologie.
Das Ergebnis ist eine tiefgreifende Bestandsaufnahme Deiner Augen, um alle nachfolgenden Schritte auf dieser Basis gezielt angehen zu können.
Service+
Mehr Fokus auf Dich: Deine Zeit beim Optiker soll kein lästiger Pflichttermin sein, sondern eine Zeit der Entspannung und Findung.
Lass uns bei einem Kaffee plaudern, experimentieren, staunen, Deinen einzigartigen Charakter unterstreichen und Deine perfekte Sehhilfe finden.
Wir begleiten Dich und Deine Familie von Herzen gern ein Leben lang – von der ersten Kinderbrille bis zur Sehhilfe im Alter. Lass dich jetzt inspirieren!
Style+
Mehr Auswahl: Wir lieben die Vielfalt, wir lieben alle Geschmäcker. Passen muss es.
Dafür haben wir nicht nur ein Auge, sondern auch ein Händchen und verleihen Dir mit ausdrucksstarken Brillenmodellen einen einzigartigen Look.
Dezente Extravaganz, schreiende Zurückhaltung – und alles dazwischen. Du hast die Wahl, wir haben die Modelle. Zeitlos und charakterstark, für ein Leben, das zum Leben da ist.
Unsere Low-Vision-Beratung
Persönlich. Gründlich. Einfühlsam.
Gutes Sehen beginnt mit einer gründlichen Analyse. Eine klassische Sehstärkenbestimmung reicht heute nicht mehr aus, um die komplexen Anforderungen unserer Augen zu verstehen. Deshalb bieten wir eine moderne, umfassende Sehanalyse, die weit über einen herkömmlichen Sehtest hinausgeht. Mit hochpräziser Messtechnik, viel Erfahrung und einem geschulten Blick für Details schaffen wir die Grundlage für eine Brille oder Sehhilfe, die wirklich zu Dir passt.
Am Anfang steht immer eine umfassende Analyse Deiner Sehfähigkeit. Wir prüfen:
- Sehschärfe
- Kontrastsehen
- Restsehvermögen
- Individuelle Sehaufgaben im Alltag
So verstehen wir genau, wie viel Sehen noch möglich ist und welche Unterstützung sinnvoll ist.
Jeder Mensch sieht anders. Deshalb entscheiden wir gemeinsam, welche Lösung Deinen Alltag am besten erleichtert. Die Wahl hängt u. a. ab von:
- Der prozentualen Sehleistung
- Deinen täglichen Sehaufgaben
- Deinen persönlichen Wünschen
- Der Art der Augenerkrankung
Wir erklären Dir verständlich, welche Möglichkeiten es gibt, ohne Fachchinesisch, ohne Druck.
Direkt vor Ort testbar
Große Auswahl an Spezialsehhilfen
Bei uns kannst Du verschiedene Low‑Vision‑Hilfsmittel sofort ausprobieren:
- Lupenbrillen
- Handlupen
- Fernrohrbrillen
- Elektronische Vorlesegeräte
- Digitale Kamerasysteme
- Filtergläser zur Kontraststeigerung
Viele Produkte haben wir direkt auf Lager, sodass Du sie sofort mitnehmen kannst.
Gute Gründe, warum
wir der richtige Partner für Low Vision sind.
Spezialsehhilfen wie Lupengläser, Fernrohrbrillen, Sehhilfen wie Kantenfiltergläser und eine empathische Low-Vision-Beratung: Die bekommst Du aus einer Hand hier bei uns in Kreuztal/Siegen! Komm' doch vorbei und lasse Dich bei uns beraten.
01
Über 25 Jahre Erfahrung:
Wir gehören zu den erfahrensten Low‑Vision‑Spezialisten in der Region und sind in dem Bereich vielfach ausgezeichnet.
02
Empathie & Herzlichkeit:
Wir nehmen uns Zeit, hören zu und begegnen jedem Menschen mit Respekt und Wärme. Was Dir im Alltag wirklich fehlt, erfahren wir nicht aus Messwerten, sondern im Gespräch.
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Zusammenarbeit mit Augenärzten:
Viele Kundinnen und Kunden werden direkt von Fachärzten zu uns geschickt.
04
Große Auswahl an Hilfsmitteln:
Alles vor Ort testbar – viele Produkte sofort verfügbar. Denn ob eine Sehhilfe passt, merkst Du erst, wenn Du sie in der Hand hältst.
05
Individuelle Lösungen:
Jeder Mensch sieht anders. Wir suchen deshalb nicht irgendein Gerät, sondern das, das zu Deinem Alltag passt.
06
Nachbetreuung:
Jeder Mensch sieht anders. Wir suchen deshalb nicht irgendein Gerät, sondern das, das zu Deinem Alltag passt.
Das passende für Deine Augen.
Augenoptik
ist unsere Leidenschaft.
Bei uns dreht sich alles um Deine Augen – ein Augenblick reicht dafür aber nicht aus. Bei einer Tasse Cappuccino nehmen wir uns gerne viel Zeit für die fachliche Beratung sowie die Modellauswahl.
Themen und Wissenswertes
Eure Fragen. Unsere Antworten.
Manche Fragen sind echte Evergreens in unserem Ladenlokal. Deshalb haben wir hier einmal ein Best Of zusammengestellt, damit Du Dich über Deinen Besuch hinaus über die wichtigsten Themen informieren kannst.
Low Vision bezeichnet eine Sehbeeinträchtigung, die sich mit einer Brille, mit Kontaktlinsen oder mit einer Operation nicht mehr ausgleichen lässt – wörtlich übersetzt: geringes Sehen. Der Begriff steht für zwei Dinge: für den Zustand selbst und für das Fachgebiet, das sich darum kümmert. Ursache ist fast immer eine Augenerkrankung wie die altersbedingte Makuladegeneration, ein Glaukom, eine diabetische Netzhauterkrankung oder eine Netzhautdystrophie. Entscheidend ist, was Low Vision nicht bedeutet: Blindheit. Fast alle Betroffenen haben nutzbares Restsehvermögen – nur nicht dort, wo sie es früher hatten. Und es geht dabei nicht allein um die Sehschärfe: Auch ein eingeschränktes Gesichtsfeld, nachlassende Kontrastwahrnehmung oder starke Blendempfindlichkeit können den Alltag stärker behindern als ein niedriger Zahlenwert vermuten lässt. Genau diese Restfähigkeiten sind der Ansatzpunkt für alles, was danach kommt.
Spezialsehhilfen sind Sehhilfen, die keine Fehlsichtigkeit korrigieren, sondern eine Sehbeeinträchtigung ausgleichen. Der Unterschied ist grundlegend: Eine normale Brille macht das Bild auf der Netzhaut scharf. Eine Spezialsehhilfe verändert das Bild so lange, bis die Netzhaut es trotz Erkrankung noch verarbeiten kann – durch Vergrößerung, durch mehr Kontrast, durch Filterung des blendenden Lichtanteils oder indem sie Geschriebenes vorliest. Dazu gehören optische Systeme wie Lupenbrillen, Leucht- und Standlupen, Fernrohrbrillen und Monokulare, elektronische Lösungen wie Bildschirmlesegeräte und digitale Lupen, Kantenfiltergläser sowie sprechende Hilfsmittel. Ein Punkt ist dabei wichtig: Es gibt kein Gerät für alles. Spezialsehhilfen sind auf eine Aufgabe hin ausgelegt – lesen, fernsehen, unterwegs Preise erkennen –, und die passende Lösung ergibt sich aus dem, was Du damit vorhast. Deshalb wird sie erprobt und nicht nach Katalog ausgewählt.
Wenn eine stärkere Brille nicht mehr hilft, liegt das nicht an der Brille. Bei Erkrankungen der Netzhaut oder des Sehnervs lässt sich die Sehschärfe nicht mehr über die Gläser ausgleichen, dort ist einfach nichts mehr zu korrigieren. Was dann noch geht: das Sehvermögen nutzen, das da ist. Genau dafür gibt es Spezialsehhilfen. Sie vergrößern, erhöhen Kontraste oder nehmen Blendung weg und machen damit wieder möglich, was vorher aufgegeben werden musste – lesen, Post öffnen, kochen, fernsehen. Das ist kein Zurück zum alten Sehen. Aber oft ein großes Stück Alltag zurück.
Vergrößernde Sehhilfen sind Hilfsmittel, die dir Dinge größer zeigen, als Dein Auge sie auflösen kann. Die Spanne ist groß: Leuchtlupen und Standlupen für die Post, Lupenbrillen zum Lesen mit beiden Händen frei, Fernrohrsysteme für Bühne, Bahnsteig und Straßenschilder und elektronische Systeme, die ein Bildschirmlesegerät oder ein mobiles Gerät nutzen und Vergrößerung mit Kontrastumkehr und freier Farbwahl verbinden. Welches System passt, hängt nicht nur von Deinen Werten ab, sondern davon, was Du damit vorhast. Zum Zeitunglesen im Sessel gehört ein anderes Gerät als zum Erkennen von Preisen im Supermarkt. Deshalb wird das nicht bestellt, sondern erprobt. Als Low-Vision-Spezialisten beraten wir Dich umfassend zu allen Optionen und Möglichkeiten.
Sehr oft ja – aber anders als vorher. Bei einer Makuladegeneration ist die Stelle des scharfen Sehens betroffen, während der äußere Bereich der Netzhaut weiter funktioniert. Genau das ist der Ansatzpunkt: Mit ausreichender Vergrößerung, deutlich mehr Licht und starken Kontrasten lässt sich Lesen häufig wieder trainieren, teilweise über eine Stelle daneben, die noch besser sieht. Wie gut das gelingt, ist sehr individuell und hängt vom Stadium und vom Befund ab, ein Versprechen kann hier niemand geben. Ehrlich ist: Es lohnt sich, es auszuprobieren, bevor man das Lesen abschreibt. Bringe den letzten augenärztlichen Befund mit, dann sehen wir gemeinsam, was möglich ist.
Kantenfiltergläser. Sie schneiden die kurzwelligen blauen Anteile des Lichts gezielt ab einer bestimmten Wellenlänge weg – das reduziert Blendung und verstärkt gleichzeitig die Kontraste. Viele Menschen mit Netzhauterkrankungen berichten, dass die Umgebung damit nicht dunkler, sondern klarer wirkt. Welche Filterkante die richtige ist, lässt sich allerdings nicht ausrechnen: Das musst Du im Wechsel und bei verschiedenem Licht selbst vergleichen. Bei uns kannst Du mehrere Filter als Vorhänger ausprobieren, drinnen und draußen, bevor du Dich entscheidest.
Möglich ist es, hier gelten andere Regeln als bei einer normalen Brille. Für vergrößernde Sehhilfen kommt es nicht auf Dioptrien an, sondern darauf, wie stark Deine Sehleistung eingeschränkt ist. Die gesetzliche Krankenversicherung sieht einen Anspruch für Erwachsene unter anderem dann vor, wenn mit bestmöglicher Korrektur auf dem besseren Auge höchstens 30 Prozent Sehschärfe erreicht werden, oder wenn das Gesichtsfeld sehr stark eingeengt ist. Verordnen darf das ausschließlich ein Augenarzt, auf einem eigenen Formular. Den Rest übernehmen wir: Wir stellen den Kostenvoranschlag, reichen die Verordnung bei deiner Kasse ein und begleiten den Antrag. Und sagen Dir vorher, was voraussichtlich übernommen wird und was nicht.
Vor allem: mit Zeit. Wir vereinbaren einen eigenen Termin dafür, meistens ein bis zwei Stunden. Zuerst reden wir darüber, was dir im Alltag konkret fehlt – lesen, Handy, Musiknoten, Handarbeit, Gesichter erkennen. Danach messen wir, wie viel Vergrößerung Du tatsächlich brauchst, und Du probierst verschiedene Systeme selbst aus, an Deinem eigenen Material. Erst am Ende geht es um ein Gerät. Bring gern eine Begleitperson mit, Deine aktuelle Brille und den letzten Befund vom Augenarzt.
Beides, wenn man an zwei verschiedenen Orten liest. Ein Bildschirmlesegerät hat einen festen Platz: Du legst ein Blatt unter die Kamera, der Text erscheint stark vergrößert auf einem großen Monitor, den Kontrast und die Farben stellst Du selbst ein. Das ist die entspannteste Lösung für längeres Lesen zu Hause, aufrechte Haltung, beide Hände frei. Eine digitale Lupe erinnert dagegen an ein Smartphone: Du führst sie über die Schrift, wählst die Vergrößerungsstufe und nimmst sie überall mit, in den Supermarkt, ins Restaurant, zum Arzt. Viele unserer Kunden nutzen beides – das Gerät zu Hause, die Lupe in der Tasche.
Veränderungen an der Netzhaut lassen sich oft sichtbar machen, bevor man sie selbst bemerkt. Wir bieten dafür ein KI-gestütztes Netzhaut-Screening an: Die Software prüft die Aufnahme Deiner Augen innerhalb von Sekunden auf Hinweise, die auf eine trockene AMD, ein Glaukom oder eine diabetische Netzhautveränderung hindeuten können. Wichtig zu wissen: Das ist eine Vorsorgeuntersuchung, keine Diagnose. Wir behandeln keine Augenerkrankungen und dürfen das auch nicht. Wenn die Aufnahme auffällig ist, erhältst Du von uns eine klare Empfehlung, damit zum Augenarzt zu gehen – und dort passiert dann alles Weitere. Für Dich ist der Nutzen genau das: früher hinschauen, statt zu warten.
Diabetes kann die feinen Blutgefäße in der Netzhaut schädigen, und zwar oft lange, bevor Du selbst etwas merkst. Deshalb gehört die augenärztliche Kontrolle bei Diabetes zur Routine, auch wenn Du gut siehst – in welchem Abstand, legt dein Augenarzt fest. Verändert sich Dein Sehen dann doch, ist das kein Grund, das Lesen oder deine Handarbeit aufzugeben. Bei einer diabetischen Netzhautveränderung arbeiten wir mit denselben Mitteln wie bei anderen Netzhauterkrankungen: mit Vergrößerung, mit deutlich mehr Licht und mit Filtern, die Kontraste verstärken. Die Erkrankung selbst können wir nicht beeinflussen. Aber wir können dafür sorgen, dass Du das Sehvermögen nutzt, das vorhanden ist.
Indem du das Thema ansprichst, statt abzuwarten. Viele Menschen mit einer Augenerkrankung stellen das Lesen still ein und sagen nichts, weil sie annehmen, dass ohnehin nichts mehr geht. Genau da liegt der Irrtum. Achte auf die kleinen Zeichen: Die Post bleibt liegen, das Buch verschwindet vom Nachttisch, Rechnungen und Beipackzettel werden plötzlich weitergegeben. Wenn Dir das bei Vater, Mutter oder Partner auffällt, komm am besten gemeinsam mit ihm oder ihr zu einem Beratungstermin. Bring zwei Dinge mit: den letzten Befund vom Augenarzt und etwas, das wirklich wieder gelesen werden soll – ein Gesangbuch, ein Kreuzworträtsel, das eigene Kochbuch, Noten. Danach richtet sich, welche Sehhilfe passt.